Einer der größten Vorteile von Keramik als Zahnersatz ist die vorzügliche Ästhetik des Materials. Nur mit Porzellan kann der natürliche Zahn detailgetreu nachgebildet werden. Keramikimplantate zeichnen sich durch eine Farbgebung und Lichtdurchlässigkeit aus, die denen echter Zähne gleicht.
Außerdem ist Keramik äußerst bioverträglich. Hochmoderne Keramiken wie Zirkon sind bruchsicher und belastbar, sodass sie auch nach vielen Jahren ihren Dienst verlässlich verrichten. Daher werden Keramikimplantate als das Non-Plus-Ultra der ästhetischen Zahnmedizin angesehen.
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Seit dem 18. Jahrhundert wird Keramik in Form von Porzellan dazu verwendet, schadhafte oder verlorene Zähne zu reparieren oder zu ersetzen. Anders als frühere Materialien, die organischen Ursprungs waren, verfärbt sich Porzellan nicht. Auch Fäulnisbakterien haben keine Chance, sodass beim Einsatz von Keramik keine Geruchsbelästigung entsteht.
Anfangs wurden Keramikzähne auf metallische Prothesen montiert. Später wurden Jacketkronen aus Porzellan verwendet, um dem betroffenen Gebiss sein früheres Erscheinungsbild wiederzugeben. Heute decken Keramikimplantate ein weites Feld in der ästhetischen Zahnmedizin ab.
Keramische Basismaterialien finden in der modernen Zahnmedizin als Zahnersatz eine vielfache Verwendung. Dabei werden in der Umgangssprache mehrere Begriffe synonym verwendet. In der Fachsprache werden jedoch klare Grenzlinien gezogen:
Keramik wird aufgrund seiner Eigenschaften vor allem bei den folgenden Anwendungen eingesetzt: Porzellankronen Porzellankronen werden dann benötigt, wenn die natürliche Zahnsubstanz durch Karies oder einen Unfall irreparabel geschädigt wurde. Früher waren Goldkronen in Mode. Heutzutage optiert der größte Teil der Patienten für einen natürlichen Keramikersatz. Es werden zwei Formen unterschieden:
Für eine Keramikkrone werden vier Sitzungen beim Zahnarzt veranschlagt:
Unter dem Begriff Veneers versteht die Zahnmedizin hauchdünne Schalen aus Porzellan für den Frontbereich. Sie können sowohl für einen einzelnen Zahn als auch für eine ganze Zahnreihe verwendet werden. Verschalungen überdecken unregelmäßige Zähne und Verfärbungen. Außerdem können mit ihnen kleinere Beschädigungen und Zahnlücken kaschiert werden. Für ein kleineres Budget bieten sich Veneers aus Kunststoff an, die sich aber schneller abnutzen und nach einiger Zeit verfärben.
Während eines ersten Behandlungstermins werden die Zahnoberflächen leicht abgeschliffen. Danach wird ein Gebissabdruck genommen, der dem Zahntechniker im Labor als Vorlage dient. Die abgeschliffenen Zähne werden bis zur Fertigstellung mit einem Provisorium geschützt. Beim zweiten Behandlungstermin schon werden die Veneers auf die betroffenen Zähne geklebt.
Ist ein Zahn von Karies befallen, wird die betroffene Zahnsubstanz vom Zahnarzt entfernt. Das entstandene Loch wird mit einer Füllung aus Keramik verschlossen. Keramik ist eine willkommene Alternative zu den lange Zeit verwendeten Amalgam-Füllungen. Zum einen ist Keramik biokompatibel, sie löst also keine Allergien aus. Zum anderen ist der Werkstoff belastbar und langlebig und kann in die Farbgebung des restlichen Gebisses angepasst werden.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Füllungen wird ein Inlay nicht gegossen, sondern im Zahntechniklabor angefertigt. Zum Einsetzen eines Inlays entfernt der Zahnarzt bei einem ersten Behandlungstermin die Karies und bereitet den Zahn für die weitere Behandlung vor. Danach wird ein Abdruck angefertigt und ein Provisorium eingepasst. Bei der zweiten Sitzung wird das Inlay eingesetzt, eventuell nachbearbeitet und schließlich fest verklebt.