Wie Sie gesund durch den Winter kommen

Das nasskalte Wetter in den Wintermonaten frustriert nicht wenige Menschen. Während manche zwar beim Blick auf die schöne Schneelandschaft regelrecht aufblühen, machen sich bei anderen Winterblues bereit. Zudem sorgt die ein oder andere starke Erkältung dafür, dass man alljährlich so gar keine Lust auf den Winter hat. Mit diesen Tipps lässt sich die Jahreszeit besser durchstehen.

Stimmung im Winter

Die Gefahr der Depression

Da man sich im Winter gewöhnlich meistens drinnen aufhält und somit gefühlt kaum jemanden zu Gesicht bekommt, besteht die Gefahr, eine saisonale Depression zu bekommen. Nicht wenige Menschen fühlen sich dann sehr einsam.

Zu den Symptomen zählen vermehrte Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Niedergeschlagenheit, aber auch das man jegliches Interesse an bestimmten Aktivitäten verliert.

Um diesem Unwohlsein vorzubeugen, empfiehlt es sich, wann immer es einem möglich ist, dafür zu sorgen, dass man möglichst viel Sonnenlicht abbekommt. Scheint die Sonne nicht und der Himmel ist trüb, dann kann es trotzdem viel bewirken, ein paar Minuten spazieren zu gehen, anstatt sich zu Hause die Decke über den Kopf zu ziehen. Schließlich wurde der Mensch dazu gemacht, sich zu bewegen.

Ein täglicher Spaziergang kann daher wahre Wunder bewirken, ohne dass es dazu einer besonderen Anstrengung bedarf. Wenn die Sonne dann doch einmal durchblitzt, gibt es kaum etwas Schöneres, als die Wärme der Sonnenstrahlen auf den geschlossenen Augen zu spüren. Zudem kann man durch das Regelmäßige bewegen an der frischen Luft Erkältungen und grippalen Infekten vorbeugen.

Welche Rolle die Ernährung spielt

Neben der regelmäßigen Bewegung an der frischen Luft ist auch die Ernährung nicht zu vernachlässigen.

Saisonales Grüngemüse wie Lauch und Kohl sind jetzt besonders gut. Gekocht als Suppe wärmen sie nicht nur von innen, sondern können auch ein Segen für das Immunsystem sein. Fisch und Fleisch aus Weidehaltung enthalten eine Menge Vitamin D, was eine Alternative zu den oftmals künstlich hergestellten Vitamin-D-Tabletten sein kann.

Frisches Obst wie Orangen und Mandarinen sind ebenfalls sehr gesund, da sie viele Vitamine enthalten.

Schmerzmittel sollten in der Hausapotheke nicht fehlen


Nichts ist bei Minustemperaturen unangenehmer als mit Schmerzen im Bett zu liegen.

Das ist beispielsweise der Fall, wenn die Periode da ist und man unter Schmerzen leidet. Hier kann ein Wärmekissen oder zur Not auch Schmerzmittel Abhilfe schaffen. Leiden Sie bei jeder Periode unter starken Schmerzen, empfiehlt es sich jedoch, den Frauenarzt aufzusuchen. Wenn Sie bisher schlechte Erfahrungen beim Arzt gemacht haben, ist es ratsam, bei der Wahl eines Gynäkologen genau darauf zu achten, dass er Sie und Ihre Probleme ernst nimmt.

In der Regel können Schmerzmittel bei Schmerzen unterschiedlichster Art Linderung bewirken. Während manche gezielt darauf ausgelegt sind, bei Kopf- oder Halsschmerzen zu wirken, gibt es auch Mittel, die das Fieber senken können.

Die rezeptfreien Schmerzmittel sollten am besten schon im Vorhinein bestellt werden, sodass man sie bei Bedarf direkt zur Hand hat.

Wichtig ist es, auf die Wirkstoffe und mögliche Unverträglichkeiten zu achten. Auf Dauer sollten Schmerzmittel jedoch nicht eingenommen werden, da sie nicht die Ursache des Schmerzes behandeln.

 

Fazit: Wie Sie die Wintermonate angenehmer gestalten können

Ausreichend viel Bewegung kann dabei helfen, die Stimmung in den trüben und nasskalten Wintermonaten zu verbessern. Dadurch erhöht sich der Serotoninspiegel, was nicht nur eine bessere Laune zur Folge hat, sondern sich auch positiv auf die Gesundheit auswirken kann. Zudem sind die Symptome einer saisonalen Depression dadurch oft geringer.